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ANWENDUNG VON MAP
Aussagen von Prof. Lucà zur Hilfestellung für Berater – ohne
Gewähr
Mitschrift aus Vorträgen in Form von Stichworten
Zuerst die Zielsetzung der Verwendung von MAP genau klären. Je nach
Zielsetzung folgendermaßen vorgehen:
1. Zum Abnehmen: siehe Leitfaden zur Gewichtskontrolle bezüglich
wie viel und wann MAP zu essen ist.
Besondere Hinweise zur Gewichtskontrolle zusätzlich zum Leitfaden
des Institutes:
-
Wenn man nicht die gesamte Menge an Früchten und Gemüse
isst sondern weniger, sinkt der Stoffwechsel und man nimmt nicht
genug ab.
-
Wenn man die Bewegung nicht einhält, sinkt der Stoffwechsel
ab und man nimmt nicht genug ab.
- Die Früchte und Gemüse dürfen für die Dauer des
Programms nicht durch Brot oder Nudeln oder Reis ersetzt oder ergänzt
werden.
- Salz behindert während der Diät die Ausscheidung von Wasser
und man kann von einem Gramm Salz, ohne dass man an demselben Tag irgend
etwas anderes isst, am nächsten Tag 1,5 Kilo auf der Waage mehr
wiegen.
- Beim Abnehmen keine Diätlimonaden oder Light Limonaden trinken.
Diese haben zwar 0 oder minimal Kalorien, aber sie enthalten jede Menge
Natrium, dann passiert, was oben beschrieben wurde. Gewichtszunahme
obwohl null oder nahezu null Kalorien aufgenommen wurden.
2. Zum Gewebe straffen und Wasser ausscheiden ohne Abnehmen:
Fünf Stück zusätzlich zu allem anderen was man isst wenn
möglich Sport treiben. Sport beschleunigt das Ergebnis. Zum Essen
oder zwischen den Mahlzeiten, auf einmal oder über den Tag verteilt
ist egal. An Tagen an denen Sport betrieben wird, ist es besser dreißig
Minuten vor dem Sport die fünf Stück auf einmal zu essen. Die
gleiche Vorgangsweise mit zehn Stück beschleunigt das Ergebnis weiter.
Empfohlene Übungen für Fitness-Studio BesucherInnen: Steil
bergauf gehen auf dem Laufband (im Rahmen der passenden Fettverbrennungs-Pulsfrequenz),
diese Übung formt den Po, Übungen für den Bauch, die Abduktoren
und Adduktoren sowie den Trizeps.
3. Für Hobby-Sportler:
Fünf Stück täglich, an Tagen wo man Sport treibt, diese
fünf Stück dreißig Minuten vor dem Sport. Wer mehr tun
will, oder mehr Muskeln aufbauen will: fünf Stück täglich
und zusätzliche fünf and den Tagen des Trainings, dreißig
Minuten vor dem Sport. Den Trainingsleitfaden des Institutes für
beste Trainingserfolge beachten.
4. Für Fortgeschrittene oder Leistungssportler:
Zehn Stück täglich 30 Minuten vor dem Training. Den Trainingsleitfaden
des Institutes beachten. Siehe dazu auch ganz unten den Absatz über
Bodybuilding.
5. Für Vegetarier:
Fünf Stück am Tag zusätzlich zur übrigen Kost. Zum
Essen oder zwischen den Mahlzeiten, auf einmal oder über den Tag
verteilt ist bei fünf Stück völlig egal.
6. Für ältere Menschen:
Fünf Stück am Tag zusätzlich zur üblichen Kost plus
die Übungen für ältere Menschen (Ersatz des Nahrungsproteins
ist nicht nötig, da diese Menschen ohnehin kaum Protein essen, falls
jemand auf eine ältere Person trifft die 300-400 Gramm Fleisch,
Fisch oder Geflügel am Tag isst, siehe Vorgangsweise unter Punkt
8).
7. Zur Ernährung für Diabetiker, Nierenkranke und Leberkranke
und alle anderen, die Stickstoffabbauprodukte meiden müssen
(z.B. Schwangere, Stillende Mütter, Menschen mit Herz-Kreislaufproblemen):
Fünf Stück MAP als Ersatz des Nahrungsproteins bei einer Mahlzeit,
Mittagessen oder Abendessen. Unter Nahrungsprotein werden Nahrungsmittel
mit hohem Gehalt an Protein verstanden, das heißt Fleisch, Fisch,
Eier, Milchprodukte, Hülsenfrüchte. Die Person isst also zum
Beispiel statt Fleisch, Gemüse und Reis etwas mehr Gemüse und
Reis bzw. genug um sich insgesamt satt zu fühlen und isst zusätzlich
fünf Stück MAP.
Besondere Hinweise für Diabetiker:
Da MAP sehr schnell zu einer Verbesserung des Blutzuckerspiegels führen
kann sollen Diabetiker nur unter ständiger Aufsicht beginnen oder
durch eigenes Messen die Anwendung von MAP überwachen.
Bei eigener Messung bitte folgendermaßen vorgehen:
Zwei Tage lang Blutzucker messen, und zwar vor jeder Mahlzeit und zwei
Stunden danach. Diese Ausgangswerte aufschreiben.
Dann bei einer Mahlzeit einen Teil des Proteins durch zwei Stück
MAP ersetzen und zwei Stunden nachher den Wert messen, wenn der Wert
sinkt, aber noch nicht zu tief dann die Anwendung von MAP langsam auf
fünf Stück steigern und damit alles Protein bei einer Hauptmahlzeit
ersetzen. Also drei am nächsten Tag, vier am übernächsten
und so weiter, und immer zwei Stunden nach der Mahlzeit das Ergebnis
messen.
8. Für alle Personen unter Punkt 7. gilt:
Wer MAP isst, um Stickstoffabbauprodukte zu meiden kann auch, wenn er
es will und aushält, das Nahrungsprotein ganz durch MAP ersetzen
und bei beiden Hauptmahlzeiten je fünf Stück MAP essen. Für
die Gesundheit wäre dies in diesen Fällen optimal, allerdings
muss dann auf den „Genuss“ des Fleischessens (oder Eier,
Fisch) verzichtet werden.
9. Zur Ernährung für Anämiker:
Fünf Stück MAP zusätzlich zur sonstigen Ernährung
und zusätzlich zur konventionellen Therapie. Bei Leistungssportlern
die anämisch sind gilt die Dosierung für Sport.
10. Für Kinder:
MAP ist auch für Säuglinge sicher anzuwenden und jahrelang
bei Neugeborenen in Entwicklungsländern eingesetzt worden. Auch
kleine Kinder können bereits fünf Stück MAP essen. Im
Wachstum wird Protein besonders benötigt. Ihnen kann man es pulverisiert
geben, in einem Mörser zerkleinert. Siehe auch „Was immer
wieder gefragt wird.“
11. Für Menschen, denen der Magen entfernt wurde:
Diese Menschen müssen MAP pulverisiert essen, mit nicht mehr als
120 ml Wasser und 30 Minuten warten, bis sie nachher etwas anderes trinken
oder essen.
Achtung: einige Berater geben diesen Tipp allen Personen. Personen die
einen Magen haben, müssen bitte nicht (!) 30 Minuten warten, bis
sie etwas anderes essen.
12. Bei Muskelverlust infolge von Krebs, Aids oder MS oder Muskeldystrophie:
Fünf Stück wenn der Muskelverlust noch nicht sehr weit fortgeschritten
ist, bzw. die Krankheit erst kürzlich diagnostiziert wurde. Wenn
die Person aber bereits mehr als fünf Kilo infolge der Krankheit
verloren hat, dann müssen zehn Stück täglich gegeben werden
um ein sichtbares Ergebnis zu erzielen.
FAQ – oft gestellte Fragen zu MAP:
Muss man alle Presslinge von
MAP auf einmal oder über den Tag verteilt
essen?
Das kommt darauf an, jede oben angeführte Anwendung enthält,
ob man es für diese Anwendung auf einmal essen soll oder verteilt.
Isst man MAP unspezifisch, also einfach um die tägliche Nahrung
zu ergänzen ohne besonderes Ziel, dann ist es egal, ob man MAP verteilt
oder auf einmal isst.
Muss man MAP zum Essen oder zwischen den Mahlzeiten essen?
Auch hier kommt es wieder nicht auf das Produkt, sondern auf die Anwendung
an. Für alle Anwendungen oben ist es extra angeführt, für
alle anderen ist es egal. Menschen, die das Gefühl nicht mögen
oder aushalten, Presslinge auf nüchternen Magen zu schlucken, sollen
sie zum Essen dazugeben. Personen mit nervösem Magen können
MAP im Magen spüren oder meinen, es zu spüren. Das kann man
ihnen ersparen, wenn man ihnen sagt sie sollen es mit der normalen Nahrung
essen.
Kann man MAP mit anderem Eiweiß bei
einer Mahlzeit mischen?
Die Antwort ist schon wieder, es kommt darauf an. Ab einer Menge von
10 Stück MAP auf einmal soll es nicht mit weiterem Protein gemischt
werden, da sonst das restliche Protein katabol verwendet, also verschwendet
wird und die Leber und Nieren belastet.
Darunter, also zum Beispiel bei fünf Stück MAP, ist es noch
möglich bis zu 200 Gramm tierische Nahrung dazu zu essen, also zum
Beispiel ein Joghurt und Früchte und 5 Stück MAP, oder eine
mittlere Portion Fleisch, usw. ohne Protein zu „verschwenden“.
Muss man MAP immer essen?
Je nach Zielsetzung: Bei Muskelaufbau, Abnehmen, Gewebestraffung oder
beim Einsatz zur Rehabilitation oder während Heilungsprozessen oder
während der Schwangerschaft oder Stillzeit kann man aufhören
wenn man sein Ziel erreicht hat und das Ergebnis behalten, solange man
genug Protein aus der Nahrung isst.
Bei Vegetariern und älteren Menschen kommt man nach einer „Aufbauzeit“ von
sechs Wochen normalerweise mit drei Stück Erhaltungsdosis aus. Bei
Veganern allerdings nicht, die sollen bei fünf bleiben, oder eben
auf die positive Wirkung verzichten. Bei Menschen die Stickstoffabbauprodukte
meiden müssen ist es besser wenn sie bei der Anwendung von MAP bleiben.
Was ist, wenn man die Presslinge nicht schlucken kann?
Die Presslinge von MAP können beliebig in kleine Stückchen
aufgeteilt oder mit einem Mörser zerrieben werden. Sie können
beliebig unter Nahrungsmittel gemischt werden, auch in gekochte. Zum
Beispiel können sie in pürierte Suppen gemischt werden oder
sogar in selbst gemachte Müsliriegel oder Kuchen eingebacken werden.
MAP ist bis plus 287 Grad Celsius stabil. MAP löst sich nicht gut,
wenn es nur in Wasser aufgelöst wird. Dann sieht es eigenartig aus
und klumpt. Wenn es jedoch pulverisiert und mit Honig vermischt wird,
dann löst es sich zum Beispiel in Tee.
Kann man MAP trotz Eiweißallergie
essen?
Eine so genannte Eiweißallergie oder Unfähigkeit Eiweiß zu
verdauen, bezieht sich nie auf essentielle Aminosäuren sondern auf
andere Bestandteile in eiweißreicher Nahrung. Allergie auf essentielle
Aminosäuren existiert nicht. Ein Mensch wäre dann nicht lebensfähig,
da der Hauptbestandteil des Körpers nach Wasser gleich die essentiellen
Aminosäuren sind. Es gibt manchmal in einer Million Kindern ein
Kind, das mit etwas ähnlichem wie einer Allergie auf essentielle
Aminosäuren geboren wird. Diese Kinder leben nie länger als
drei Tage. Die Antwort auf die Frage lautet also, man kann MAP bei Eiweißallergie
essen und auch bei Schwierigkeiten, Eiweiß zu verdauen.
Kann man es auch jemand geben, der Medikamente nehmen muss?
Diese Frage könnte man umformulieren in: kann man jemandem, der
Medikamente nehmen muss, auch gekochten Fisch geben? Wobei gekochter
Fisch für den Körper ja noch anstrengender zu verdauen ist
als MAP. Es gibt keine Krankheit und kein Medikament, das ein Grund sein
könnte, dass man MAP nicht geben kann. Selbst bei todkranken und
Neugeborenen und Menschen, die zehn oder mehr verschiedene Medikamente
nehmen müssen, ist MAP immer noch, was es ist: Nahrung, essentielle
Aminosäuren. Alle kranken Menschen bekommen ja auch etwas zu essen,
solange sie leben. Bei Diabetikern kann es allerdings ein, dass die Medikamente
durch MAP überflüssig werden, oder dass weniger gegeben werden
müssen. Siehe extra Anleitung für Diabetiker.
Auch Operationen, Nägel, künstliche Hüftgelenke oder sonstige
Veränderungen im Körper begründen keine Kontraindikation
bezüglich MAP. Ebenfalls nicht Transplantationen. Im Fall einer
Transplantation werden Mittel gegeben die das Immunsystem unterdrücken.
Die Menge dieser Mittel wird für einen „normalen“ Erwachsenen
bei „normaler“ Ernährung berechnet. Daher kann MAP auch
hier eingesetzt werden, zur Erreichung der Proteinzufuhr oder auch zum
Zurückgewinnen der Kraft und der Muskelmasse nach der Operation
ohne dass eine zu „gesunde“ Reaktion des Immunsystems zu
befürchten ist. Es gibt laut Professor Luca keinerlei Kontraindikationen
im Zusammenhang mit MAP.
Gibt es eine Überdosierung?
Eine Überdosierung beginnt bei einem Erwachsenen bei 35 Stück
MAP pro Tag. Überdosierung hat keinerlei gesundheitlichen Nachteile
und bedeutet hier, dass man nur Geld verschwendet, weil der Körper
mit soviel Protein nichts anfangen kann. Zehn Stück MAP reichen
jedenfalls aus, um den Tagesbedarf zu decken, wenn man keinen Sport betreibt.
Das entspricht bereits ungefähr einem ganzen gegrillten Huhn pro
Tag.
Hilft MAP bei der Krankheit XY?
MAP ist ein Produkt zur Ernährung und hilft nicht „gegen“ Krankheiten.
Bei optimaler Ernährung bekommt der Körper alle Bausteine,
die er zur Reparatur von - was auch immer - benötigt. Deswegen kann
es aufgrund der Anwendung von MAP passieren, dass sich wegen dem besseren
Ernährungszustand auch manche Symptome bessern. Diesbezügliche
Erfahrungen gibt es seitens des Instituts bei:
- Osteoporose
- Anämie
- Herz-Kreislauferkrankungen
- Leberkrankheiten
- Nierenkrankheiten
- Heilungsprozesse nach Brüchen, Unfällen oder Operationen
- Weniger Schmerzen bei Rheuma
- Schwangerschaftsgestose
- Diabetes
- Muskeldystrophie (einige Arten davon)
- Zurückgewinnen von Muskeln bei Muskelverlust durch MS
- Zurückgewinnen von Muskeln bei Muskelverlust durch Krebs oder
Aids
- Verbesserung des Immunsystems Aber auch gute Erfahrungen bei anderen
Menschen sind keine Garantie für den Einzelfall.
Deswegen gilt bei Anwendung wenn jemand krank ist immer:
MAP kann immer zur Verbesserung der Ernährung und zur Stärkung
des Kranken gegeben werden. Wem allerdings die Ernährung des Kranken
egal ist, und wer nur bereit ist, MAP zu verwenden, wenn ein bestimmtes
Symptom dadurch besser wird dann bitte folgendermaßen vorgehen:
Täglich fünf Stück MAP geben und innerhalb von drei Wochen
beobachten, ob sich in Bezug auf das Symptom etwas verändert. Subjektive
Befindlichkeiten beachten oder jede Art der geeigneten Messung für
das bestimmte Symptom vor und nach einer dreiwöchigen Anwendungsperiode
durchführen (Blutwerte, Leberwerte, Leistungstests, Knochendichte,
je nach Einzelfall.) Sollte sich MAP für das bestimmte Symptom direkt
auswirken, dann müsste man es in dieser Zeit bemerken. Ein Versuch
ist also sehr rasch und kostengünstig möglich, und lohnt sich
immer. Falls das direkte Symptom sich nicht verbessert, kann immer noch
die Entscheidung getroffen werden, ob MAP für eine Verbesserung
der Ernährung eingesetzt oder wieder abgesetzt wird.
Wo gibt es MAP zur intravenösen
Ernährung?
MAP ist zwar so rein, dass es intravenös gegeben werden kann, allerdings
ist dies genau der Bereich den man mit MAP verlassen möchte, da
es für die Person unangenehm ist, an der Nadel zu hängen, Infektionsgefahr
besteht und selbst MAP nur 64% NNU Wert hat, wenn es intravenös
gegeben wird. Deswegen wird es derzeit, trotzdem es möglich wäre,
nicht für intravenöse Ernährung angeboten. Es kann pulverisiert
für eine Ernährung durch einen Tubus oder eine Sonde sehr gut
ohne Einbusse im NNU Wert und ohne Infektionsgefahr verwendet werden.
2. Wissenschaftlicher Nachweis:
Die Wirksamkeit unseres MAP ist auch wissenschaftlich nachgewiesen, durch
Studien zur Stickstoffbalance an Menschen (und nicht an Ratten oder Affen).
Wir hegen berechtigte Zweifel, dass die Anbieter der diversen Aminosäuren-Produkte
in den Fitness-Centern, der Schlankheitsprodukte aus den Drogeriemärkten
oder Mitbewerber im Network Marketing über solche wissenschaftlichen
Nachweise verfügen.
3. Ersparnis, da man weniger Protein aus anderen Quellen einkaufen muss:
Bei fast allen Anwendungen von MAP spart man sich auch Geld für
Protein, das man normalerweise anderswo kauft.
Beispielsweise enthält eine Dose MAP soviel Proteinbausteine wie
10 ganze Grillhähnchen! Es ist leicht auszurechnen, wie gut und
gleichzeitig günstig man sich durch MAP mit Protein versorgen kann.
4. Einfacher Vergleich:
Manchmal argumentieren Kunden dass Aminosäurenprodukte bei anderen
Anbietern billiger wären.
Prof. Luca bringt hierzu oft den Vergleich, dass Europäer, wenn
sie in die USA reisen, oft meinen, das Gold (der Schmuck) wäre dort
so billig. Bis sie dahinter kommen, dass in den USA 10 Karat Gold verkauft
wird. Dann merken sie, dass es den gleichen Preis wie zuhause hat. Ähnlich
ist es mit jeglichen anderen Aminosäurenprodukten und MAP. MAP entspricht
bildlich gesprochen „24 Karat“ Protein während andere
Produkte „14 Karat“ oder „10 Karat“ Protein entsprechen.
Bei Vergleichen muss daher immer der NNU Wert herangezogen werden und
nicht nur die Menge an Aminosäuren.
Wichtig für all jene, die
Bodybuilder kontaktieren:
Sollte jemand MAP benutzen, der vorher anabole Steroide genommen hat
passiert folgendes: Durch Steroide steigt das Volumen der Muskeln an
und sie sehen sehr groß aus. Es steigt jedoch nicht die Muskelstärke
im gleichen Mass. Das bedeutet, dass wenn jemand Steroide nimmt, diese
Person nicht genau soviel an Gewicht heben kann, wie es dem Umfang seiner
Muskeln entsprechen würde. Ein großer Teil dieses Volumens
besteht aus zurückgehaltenem Wasser. Prof. Luca hat dies verglichen
mit einem Ferrari mit VW Motor. Bei MAP steigen Muskelstärke und
Muskelvolumen im gleichen Verhältnis, was bedeutet, dass er selbst
z.B. mit seinen 44,5 cm Bizeps auch die entsprechende Menge an Gewicht
heben kann.
Diese Muskeln gehen auch nicht verloren, wenn man aufhört, MAP zu
essen. Wenn nun jemand MAP probieren möchte, aber bereits Steroide
nimmt oder genommen hat und dadurch Muskelvolumen aufgebaut hat, dann
wird er zwar trotzdem an Muskelstärke zunehmen, aber es ist sehr
wahrscheinlich, und wurde mehrfach beobachtet, dass das Volumen schrumpft,
da Wasser ausgeschieden wird. Und das kann sehr unangenehm für den
Sportler und für den Berater werden, denn das ist natürlich
das letzte, was der Bodybuilder will.
Also Vorsicht mit MAP wenn jemand Steroide nimmt, oder der es nicht zugibt,
ihr aber den Verdacht habt. Kleines geschichtliches Detail am Rande:
was vielleicht junge Bodybuilder heute nicht mehr wissen, die Verwendung
von Steroide wurde von den Nationalsozialisten aufgebracht, deren Idee
einen „Übermenschen“ zu schaffen sie dazu brachte mit
diesen Substanzen zu experimentieren. Nach dem zweiten Weltkrieg fanden
Steroide auf der ganzen Welt Eingang in den Sport. Erst sehr viel später
wurden sie wegen Schäden für die Gesundheit verboten.
Da es beim Bodybuilding aber nicht auf Leistung sondern auf Optik ankommt,
sind Mittel die das Volumen steigern höchst beliebt, und deswegen
mag MAP für diese Zielgruppe nicht gerade das Optimale sein, da
es nicht in gleichem Masse und in der gleichen Geschwindigkeit „aufpumpt“.
Trotz gesundheitlicher Nachteile bevorzugen manche Bodybuilder Steroide
oder auch Produkte mit Creatin und Glutamin. Auch diese beiden Substanzen
haben den gewissen, bei Bodybuildern höchst beliebten „Pump“ Effekt,
der ebenfalls zum Teil auf dem Einlagern von Wasser beruht, und wie die
Steroideffekte vergänglich ist.
MAP scheint im Bereich des Bodybuilding mehr für diejenigen geeignet
zu sein, die Muskelaufbau auf gesunde Art machen wollen, die nicht den
Stress haben auf einer Bühne im Posing antreten zu müssen,
aber trotzdem einen guten Körper haben wollen, und für alle,
bei denen es auf die tatsächliche Kraft ankommt, also solche, die
zum Beispiel bei Wettbewerben im Bankdrücken mitmachen.
Für alle anderen Sportler gilt: MAP nach dem Leitfaden fürs
Training angewandt und eingenommen, sollte dem Sportler in seiner Disziplin
ermöglichen, nach wenigen Wochen Leistungsplateaus zu brechen. In
einigen Sportarten ist auch die geringere Lactatbildung von Vorteil.
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