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Letzte Änderung 18.05.2010

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Bio-logische Zellregulationstherapie mit Mikrostrom
Dr. med. univ. Vlastimil Voracek, Memmingen

Durch die Entdeckung des Elektrons konnte entgültig die materialistische Erklärung der Materie und folglich auch die Erklärung, dass der Mensch eine Maschine (La Mettries) ist, überwunden werden.
Leider ist seit über 3000 Jahren bis heute der Mensch nur durch seine anatomische Struktur definiert. Die Auslegung und das Verständnis fü r Erkrankungen und Therapien werden dadurch bestimmt.
Durch das neue physikalische Wissen wird der Mensch heute eher als eine elektrochemische Maschine die eine Seele und einen Geist hat verstanden. Wenn wir uns in der Medizin mit Erkrankungen und Verletzungen beschäftigen, dann kann man oftmals gut erkennen welche Noxen oder mechanische Einwirkungen ein Krankheitsbild verursachen, jedoch fällt es schon viel schwieriger die intra- und extrazellulären Mechanismen zu differenzieren welche als Ursache oder Folge den Erkrankungen zu Grunde liegen.
Eins haben jedoch alle Erkrankungsbilder gleich:
Eine Veränderung des intrazellulären Stoffwechsels mit Abweichung der anabolen und katabolen Vorgänge aus der physiologischen Norm (dynamisches Gleichgewicht).
D.h., dass sich der Energiefluss in dem betreffendem Gewebe und Zellen verändert.
Dies kennen wir alle aus klinischen Symptomen oder aus Laborbefunden:
Rötung Blässe, Überwärmung, Abkühlung, Anspannung, Entspannung
Immunstimulation Immundefizit, Überproduktion Unterproduktion.
Meistens gehören diese Bilder zu der natürlichen humoralen Antwort als Abwehr- oder
Heilungsprozess. Aber oft sind diese Bilder ein Zeichen irreversibler Schädigung (Narben, Narkosen, Tumore, Abnützung, chronische Entzündung) mit denen der Organismus überfordert ist und aus eigener Kraft keine entsprechende Antwort findet.
Lebende Zellen unterliegen den Gesetzen der Energieumwandlung und nach den
Gesetzen der Thermodynamik können Zellen keine neue Energie schaffen oder zerstören.
Lebende Zellen gewinnen und wandeln sie allmählich in vielen einzelnen chemischen
Schritten aus der zugeführten Nahrung um
(Glukoseabbau, Citratzyklus, Atmungskette - oxidative Phosphorylierung).
Mit der Energie aus dem anabolen Stoffwechsel werden komplexere, genau festgelegte
Endprodukte aufgebaut, insbesondere die Makromoleküle der Kohlenhydrate, Proteine
und Nukleinsäuren sowie die Fette (alle sind Energiespeicher), umgekehrt werden
komplexe Strukturen zu einfachen Verbindungen reduziert welche ausgeschieden oder
dem weiteren Stoffwechselkreislauf zugeführt werden (Energiefreisetzung, am Ende des
Stoffwechsels entstehen immer Kohlendioxid und Wasser).

Bei diesen Reaktionen kommt es zu einem Elektronenfluss (Redoxpotentiale-
Elektronentransportkette) dessen Energie zum Protonentransport gebraucht wird.
Dies wird durch Enzyme unter spezifischen Temperaturen katalysiert.

Temperaturänderungen (Wärme, Kälte) können die Reaktionen beschleunigen
oder verlangsamen, jedoch werden Enzyme bei Temperaturschwankungen instabil oder inaktiv.
Für ihre Tätigkeit brauchen Enzyme Cofaktoren, meist Ionen oder kleine Moleküle.

 Alle Zellen im Körper brauchen Energie
Wie schon zuvor gesagt brauchen alle Zellen im Körper zum Funktionieren Energie.
Deren Unterbrechung bei der intrazellulären Bereitstellung und deren Weiterleitung stellt jedoch ein grundsätzliches Problem bei Gewebsintoxikation und Traumatisierung dar.
Bei der Gewebstraumatisierung kommt es vor allem zum Zelluntergang mit anschließendem Zellaufbau, bei der Intoxikation hingegen zur Blockierung der Energiegewinnung und Blockierung des transmembranen Transportes.
D.h. Es kommt immer zu einer
Veränderung des Energieflusses in den Zellen, Gewebe und Organen mit Verschiebung elektrischer Potentiale.
Die wichtigste Energiebreitstellung erfolgt in der Bildung von ATP (Adenosintriphosphat).

Wie wichtig dieser Energieträger ist zeigt die Tatsache, dass ein Erwachsener täglich ca.
sein Eigengewicht an ATP produziert und wieder verbraucht. Das ATP ist somit essentiell
fü r unseren Organismus, umso mehr im erkrankten Gewebe, in dem der
Energieverbrauch deutlich erhöht ist und die Energiereserven schnell erschöpf twerden.
Dabei fällt die Energieladung der Zellen aus dem physiologischen Bereich (0,8 0,95)
ab und bei Werten unter 0,5 sind die Zellen nicht mehr überlebensfähig.
Daher ist eine ausgeglichene Bildung von ATP notwendig, welche direkt vom
elektrochemischen Protonengradienten direkt abhängig ist.

Wie aus der graphischen Darstellung der Atmungskette ersichtlich, ist jedoch zuvor ein
Stromfluss im Sinne von Elektronenfluss nötig, um einen Protonenfluss aufzubauen.
ATP-Synthese aus ADP + P
Und gerade der Stromfluss ist es, der im erkrankten Gewebe am meisten aus den
unterschiedlichsten Gründen gestört ist, denn:
Elektrizität geht den Weg des geringsten Widerstandes
D.h. der körpereigene Strom bewegt sich um ein Defekt herum statt ihn zu durchdringen.
Die Verschiebung elektrischer Potenziale betrifft nicht nur das Gewebe selbst
sondern auch den Blutkreislauf und den Lymphabfluss, sowohl aus der Sicht ihrer
Funktion als auch aus der Sicht der Fortleitung biologisch geschlossener
elektrischer Kreisläufe (s. Björn E. W. Nordenström).

Wirkung von Mikrostrom
Die komplexen und unterschiedlichsten Wirkungsweisen von Mikroströmen im Organismus
sind bis heute gut erfasst jedoch sind sie weiter das Objekt vieler wissenschaftlicher
Studien und Untersuchungen auf der ganzen Welt. Eines zeichnet sichjedoch klar ab:
alle diejenigen, die sich mir dieser Problematik befassen, erkennen die Brisanz
welche Mikroströme in sich bergen und welches therapeutisches Potenzial sie enthalten.
Eines der wissenschaftlichen Erkenntnisse erklärt am einfachsten jedoch das
Arndt-Schultz Gesetz:
„Schwache Stimulierung hebt die physiologische Aktivität an,
sehr starke Stimulierung unterdrückt oder zerstört Aktivität."
In unserem Fall heißt dies, das physiologische Stoffwechselprozesse durch zu
hohe Ströme (in diesem Falle Ströme über 600 μ A) unterdrückt oder zerstört
werden. Damit gibt es keinen physiologischen Elektronentransport, keinen
elektrochemischen Protonengradienten und keine ATP-Synthese.
Gleichzeitig kommt es zur Schädigung der Zellwände und der Zellmembranproteine.

Intrazelluläre Stoffwechselprozesse stehen somit zur Regeneration und
immunologischen Aufgaben nicht bereit.
Hingegen wirken niedrige physiologischere Ströme bei bestimmten Frequenzen als Energiebereitsteller.
Der biologische Stimulierungseffekt durch Mikrostrom beginnt dort,
wo der körpereigene elektrische Strom versagt.
Durch die wissenschaftlichen Untersuchungen wird folgendes Erklärungsmodel fü r die
Wirkweise von Mikrostrom in Zellen geliefert:
Während der Elektrostimulation reagieren Elektronen mit den Wassermolekülen
an der Kathode und produzieren (OH-) Ionen während Protonen (H+) an der Anode gebildet werden. Somit entsteht ein Protonen- und Potenzialgradient entlang des Zellgewebes und der Zellflüssigkeit. Die in die Mitochondrien einströmenden Protonen aktivieren das Enzym Adenosintriphosphatase das die Bildung des ATP katalysiert. Aminosäuren werden durch den elektrischen Gradienten durch die Zellmembran und entlang der mitochondrialen Membran transportiert und stehen so zur Verfügung bei der Proteinsynthese (organische Moleküle). Da die Proteinsynthese ein intrazellulärer Prozess ist, wird durch das gebildete ATP die für die Proteinsynthese benötigte Energie bereitgestellt.
Praktisch heißt dies:
Zunahme der intrazellulären energiereichen Phosphate (Adenosintriphosphat, ATP) um bis zu 500% .
Verbesserte energieverbrauchende Transportprozesse
in die Zelle um bis zu 40%
Aktivierung des Zellstoffwechsels und der
Proteinsynthese um bis zu 70%.
Wenn diese Ströme eine entsprechende Modulation durch Frequenz und Polarität erfahren, können sie dann auch spezifisch zur Behandlung eingesetzt werden.

Medizinische Anwendung:
Da der Mikrostrom am eigentlichen zellulären Metabolismus und Energiefortleitung
ansetzt spielt es grundsätzlich keine Rolle aus welchem medizinischen Bereich eine
Erkrankung kommt. Ausschlaggebend ist die Art des Energieverlustes oder Verschiebung.
So stellen die unterschiedlichsten Krankheitsbilder eine eigene therapeutische Definition
fü r die Mikrostromtherapie dar.
Die Therapie ist nahezu nebenwirkungsfrei.
Indikationsbereiche bisher am meisten angewendet:
Orthopädie-Chirurgie
Zahnmedizin
Plastische Chirurgie
Dermatologie
Anästhesiologie
Neurologie
Innere Medizin
Sport
Akupunktur
Veterinärmedizin

 Orthopädie-Chirurgie:
Wundheilung; Infekte; Wirbelsäulensyndrome;
algodystrophische Syndrome (Frozenshoulder, M. Sudek);
Kapsel-Bandverletzungen; Tendinosen; Arthrosen; Athralgien;
Fibromyalgie; Frakturen; Blutergüsse;
Durchblutungsstörungen, Muskelschäden; Lymphabflussstörungen;
postoperative Regeneration; Überlastungssyndrome;

Plastische Chirurgie, Dermatologie
Akne; Aknenarben; Problemhaut;
unreine Haut; Rötungen; Rote Äderchen ( Couperose );
Narben; Lichtschäden; Anregung des Lymphflusses;
Faltenbehandlung; Gewebestraffung; Irritierte und gereizte Haut;
Z.n. Operationen; Pigmentstörungen; Cellulitebehandlung;
Stärkung des kollagenen Bindegewebes; Ulcera - chronisch offene Wunden;

Zahnmedizin
Parodontitis; Gingivitis; Postoperative Schwellungen
Zahnprophylaxe; Zahnlockerrung; Kiefergelenksarthrose;
Nach Operationen (Zahnextraktionen); Implantologie ( Einheilung – Entzündung);

Anästhesie / Neurologie
Schmerztherapie (akut, chronisch, postoperativ)
Wirbelsäulensyndrome; Kopfschmerzen; Migräne;
Neuralgien-Nervenschmerzen

Akupunktur
Elektroakupunktur; Triggerpunkttherapie;
Meridiantherapie; Behandlung nach Voll;

Innere Medizin
Magenentzündungen; Darmentzündungen;

Sport
Muskelregeneration; Gelenkschmerzen; Sehnen-Kapselschmerzen;
Blutergüsse; Prellungen; Leistungssteigerung;

Veterinärmedizin
Pferde: Wundinfekte; Muskel-Sehnen-Gelenksschmerzen;
Diese Indikationsgebiete und Erkrankungen werden ständig erweitert und somit ist dies
keine entgültige Zusammenstellung.